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das RKI schlägt vor, die epidemiologischen Daten in oBDS-RKI zu integrieren
sollte diese Variante nicht in allen Lieferregistern zu realisieren sein, wäre eine Übermittlung im alten Format vorstellbar, dies ist hier dargelegt XXX
eine Mischform der beiden Varianten (Lieferregister verwenden wahlweise eine der Übermittlungen) ist aus Datenkonsistenzgründen nicht abbildbar
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alle Daten (auch Diagnosen bis 2019) werden nach oBDS-RKI übermittelt
vor Diagnosejahr 2020 nur Angaben zur Person und Primärdiagnose und nur soweit nach altem Gesetz zulässig
auf Therapieangaben nach früherem Format wird verzichtet (z.B. OP ja/nein)
Vorteile
Nur ein Übermittlung erfolgt in nur einem Exportformat
Ein Gesamtdatenbestand beim ZfKD, allerdings vor 2020 viele Merkmale fehlend.beim RKI ist der Gesamtdatenbestand verfügbar (vor 2020 allerdings auf die epi Merkmale beschränkt)
Nachteile
Frühere frühere Therapieangaben mit Ausprägungen J/N würden im XML-Schema nicht mehr übermittelt. Aus Sicht des ZfKD RKI verschmerzbar, tendenziell sogar sinnvoll: klinische Auswertungen sollten erst ab Diagnosejahr 2020 erfolgen, da Datenlage bzgl. Therapien für Vorjahre in vielen Bundesländern nicht vergleichbar ist und bundesweite Auswertungen so in die Irre führen können
Einige einige Ausprägungen bzw. Konfigurationen im neuen Lieferdatensatz entsprechen nicht genau den Epi-epi Daten (z.B. Diagnosesicherung DCO, Vitalstatus, DCN, evtl. TNM). Hier müssten Vereinbarungen getroffen werden
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die für die Lieferung der epi Daten getroffene Vereinbarung sieht vor, dass 55 Merkmale an das RKI übermittelt werden, siehe Liste:
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zur Integration dieser Variablen Merkmale in das bestehende oBDS-RKI Schema ist eine Überführung nötig (“Mapping”)
ein Teil dieses Variablensets Merkmalsets wird aus verschiedenen Gründen im RKI nicht verarbeitet, und ist im vorliegenden Mapping nicht weiter berücksichtigtentsprechend gekennzeichnet
die Übersicht mit Bewertung zum Mapping ist in folgender Liste dargelegt:
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die entstehende xml Datei ist valide gegen das xml Schema (die übermittelten Werte müssen natürlich erlaubt sein)
alle laut Mapping Liste aktiv verwendeten Variablen lassen sich also grundsätzlich im Schema transportieren
derzeit verlangt das Schema folgende Pflichtangaben
Datum / Ursprungsregister der Lieferdatei
Patient_ID, Tumor_ID
Patienten-Stammdaten
Geschlecht
GebDatum
Vitalstatus (kann aus den epi Angaben hinreichend konstruiert werden, sofern Follow-up-Datum verfügbar)
Tumor
Primärdiagnose
Datum
Inzidenzort (fehlende Werte wurden in den epi Daten auf das liefernde Bundesland imputiert. Ein “00000“ wäre im Schema als fehlender Wert zu interpretieren)
ICD Code Primärtumor (Version optional)
Seitenlokalisation (U = Unbekannt)
DCN (hier wäre eine Vereinbarung zu treffen)
Vorschlag: da die Variable im alten Gesetz noch nicht erwähnt, können alle Fälle bis Diagnosejahr 2019 auf ‘kein DCN’ gesetzt werden
Anzahl_Tage_Diagnose_Tod (kann mit N kodiert werden als “unzutreffend”)
eine Unterscheidung von epi. und klin. Datenbestandteilen im Schema ist nicht notwendig
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